In Regensburg stehen sich Bistum und ein Blogger gegenüber. Es geht um Kindesmissbrauch, eine Geldzahlung und um eine Behauptung, die der Blogger aus dem SPIEGEL übernommen hatte. Die Kirche droht mit einem saftigen Ordnungsgeld. Doch der Blogger bleibt stur und erfährt immer mehr Unterstützung im Netz.

Internet und Kirche. Das kann nicht gut gehen. Oder doch? Auf der Tagung Digitale Zeugen warnte Papst Benedikt jüngst vor den Gefahren des World Wide Web: Die Wahrheit werde reduziert auf ein „Wechselspiel der Meinungen“. Die Folge: eine „Verschmutzung des Geistes“.

Gleichzeitig, und das ist bemerkenswert, ruft der Papst die Geistlichen dazu auf, sich verstärkt auch mit den Neuen Medien auseinanderzusetzen, die „Tür zu den neuen Formen der Begegnung“ zu öffnen, den digitalen Dialog z…


In Regensburg stehen sich Bistum und ein Blogger gegenüber. Es geht um Kindesmissbrauch, eine Geldzahlung und um eine Behauptung, die der Blogger aus dem SPIEGEL übernommen hatte. Die Kirche droht mit einem saftigen Ordnungsgeld. Doch der Blogger bleibt stur und erfährt immer mehr Unterstützung im Netz.

Internet und Kirche. Das kann nicht gut gehen. Oder doch? Auf der Tagung Digitale Zeugen warnte Papst Benedikt jüngst vor den Gefahren des World Wide Web: Die Wahrheit werde reduziert auf ein „Wechselspiel der Meinungen“. Die Folge: eine „Verschmutzung des Geistes“.

Gleichzeitig, und das ist bemerkenswert, ruft der Papst die Geistlichen dazu auf, sich verstärkt auch mit den Neuen Medien auseinanderzusetzen, die „Tür zu den neuen Formen der Begegnung“ zu öffnen, den digitalen Dialog zu suchen, dem Internet eine Seele zu geben. Soweit die Theorie.

In der Praxis scheinen manche Kirchenvertreter mit dieser neuen Wirklichkeit jedoch so ihre Schwierigkeiten zu haben.

Bistum vs. Blogger

Beispiel Regensburg. Hier stehen sich zur Zeit das Bistum und ein Blogger unversöhnlich gegenüber. Stefan Aigner, 36, betreibt die Seite. regensburg-digital.de und hat sich in seinem Blog zum Thema Kindsmissbrauch un…
Danke, dass Sie diesen Auszug aus dem kostenpflichtigen Beitrag gelesen haben. Sie können den vollständigen Beitrag lesen, nachdem Sie ihn gekauft haben.

Jetzt lesen, später zahlen

  • Jetzt kaufen

    Stimmen Sie einfach zu, später zu zahlen.
    Keine Vorabregistrierung. Keine Vorauszahlung.

  • Sofort lesen

    Greifen Sie sofort auf Ihren Kauf zu.
    Sie kaufen nur diesen Beitrag. Kein Abo, keine Gebühren.

  • Später zahlen

    Kaufen Sie mit LaterPay, bis Sie 5 Euro erreicht haben.
    Erst dann müssen Sie sich registrieren und bezahlen.

powered bybeta

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Notwendige Felder sind mit * markiert.

9 Kommentare
  1. Stadler schreibt:

    Ich glaube, dass auch die juristischen Chancen ganz gut sind. Nachdem das LG und OLG Hamburg in letzter Zeit in Karlsruhe regelmäßig aufgehoben worden ist, könnte zumindest beim OLG langsam ein Prozess des Umdenkens begonnen haben.

    Das Verfassungsgericht hat den Hamburger Gerichten gerade wieder ein „grundlegendes Fehlverständnis des Gewährleistungsgehaltes der Meinungs- und Pressefreiheit“ attestiert. Siehe:
    http://www.internet-law.de/2010/04/grundlegendes-fehlverstandnis-des-gewahrleistungsgehaltes-der-meinungs-und-pressefreiheit.html

  2. Thomas Knüwer schreibt:

    Haben Sie den Bistumssprecher gefragt, ob er auch gegen die deckungsgleichen Äußerungen des Spiegel abzumahnen versucht?

    • Richard Gutjahr schreibt:

      @Thomas Knüwer Ja, habe ich. Der Sprecher hat mir gegenüber geäußert, man sei bei der Online-Version des SPIEGEL in die zweite Instanz gegangen.

Willkommen!