Politiker und Journalisten: Freunde, die einander verdienen 8. Januar 2012

Die Wulff-Affäre – ein Machtkampf zwischen Politik und Medien. Alte Absprachen gelten nicht mehr, in Zeiten neuer Medienrealitäten lautet die Devise: anything goes. Das Publikum ist angewidert und wünscht sich den Rücktritt; den Rücktritt des Bundespräsidenten und von allen beteiligten Journalisten.

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Foto: Tobis Film


Prolog

In “Iden des März”, einem US-Polit-Drama um den Präsidentschafts-Wahlkampf von Mike Morris (George Clooney), gibt es eine Schlüssel-Szene. Kampagnenmanager Stephen Meyers (Ryan Gosling) versucht, eine hartnäckige Reporterin davon abzubringen, eine Skandal-Geschichte über ihn zu veröffentlichen:

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- “Ida, you’re supposed to be my friend. Why do you wanna stick the fucking knife at me, on a bullshit story?”

- “Is that what you thought that we are friends? (…) You give me what i want. I writ…

Die Wulff-Affäre – ein Machtkampf zwischen Politik und Medien. Alte Absprachen gelten nicht mehr, in Zeiten neuer Medienrealitäten lautet die Devise: anything goes. Das Publikum ist angewidert und wünscht sich den Rücktritt; den Rücktritt des Bundespräsidenten und von allen beteiligten Journalisten…
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72 Kommentare
  1. Bob Roberts schreibt:

    Sehr guter Artikel, Herr Gutjahr. Danke für die Mühe ! Ein kurzer Nachtrag zur Hetzjagd der Medien und den Behauptungen von Jörn Schönenborn. Die ARD Berichterstattung im Zuge der letzten Infratest Dimap Umfrage verdeutlich, wie mit Hilfe eines Strohmann Arguments eine Self-fulfilling prophecy ins Leben gerufen wird um den Täter Wulff als Opfer darzustellen. Außerdem enthält die Präsentation der letzten Umfrage eine Formulierung (“60 Prozent der Deutschen der Ansicht, er habe eine zweite Chance verdient”), die nirgends in der veröffentlichten Erhebung zu finden ist, aber von nahezu allen Medien verbreitet wurde.
    http://machtelite.wordpress.com/2012/01/06/ardinfratest-dimap-die-60-luge-von-der-zweiten-chance-fur-wulff/

    • Richard Gutjahr schreibt:

      @Bob Roberts – Danke für das Feedback. Interessanter Aspekt, von dem ich mir aber nicht vorstellen kann, dass er stimmen kann. Ich kenne Jörg Schönenborn als sehr akkuraten Analytiker. Dass er sich zu so einer Behauptung hinreißen lassen würde, ohne entsprechende Zahlen zu besitzen, kann ich mir ehrlich gesagt nicht vorstellen. Schon mal ne Mail geschrieben und ihn gefragt?

  2. Stephan Mahlow schreibt:

    Chapeau!

Willkommen!