Die ersten Schritte sind gemacht, doch Facebook und Twitter waren nur der Anfang. Um in der Digitalen Welt langfristig bestehen zu können, müssen wir Medienmacher uns einer Glaubensprüfung unterziehen.

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Die Legende lebt… 

„Legacy Media“ (legacy = Erbe, Vermächtnis) – allein der Begriff hat schon etwas verwunschenes, fatalistisches, fast wie eine Heldensage, die zumindest ansatzweise auf wahren Begebenheiten beruht, von Generation zu Generation immer weiter verklärt und ausgeschmückt wird, so dass man am Ende Dichtung und Wahrheit nicht mehr auseinander halten kann. Oder möchte.

Vor einigen Tagen hatte ich die Ehre, vom MedienHaus Wien in den Presseclub eingeladen zu werden, wo wir einen Tag lang über „Media in Transition“ diskutierten. Zu den internationalen Rednern gehörten u.a. Lucy Küng von der Universität St. Gallen sowie Anthon…


Die ersten Schritte sind gemacht, doch Facebook und Twitter waren nur der Anfang. Um in der Digitalen Welt langfristig bestehen zu können, müssen wir Medienmacher uns einer Glaubensprüfung unterziehen.

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Die Legende lebt… 

„Legacy Media“ (legacy = Erbe, Vermächtnis) – allein der Begriff hat schon etwas verwunschenes, fatalistisches, fast wie eine Heldensage, die zumindest ansatzweise auf wahren Begebenheiten beruht, von Generation zu Generation immer weiter verklärt und ausgeschmückt wird, so dass man am Ende Dichtung und Wahrheit nicht mehr auseinander halten kann. Oder möchte.

Vor einigen Tagen hatte ich die Ehre, vom MedienHaus Wien in den Presseclub eingeladen zu werden, wo wir einen Tag lang über „Media in Transition“ diskutierten. Zu den internationalen Rednern gehörten u.a. Lucy Küng von der Universität St. Gallen sowie Anthony Sullivan vom Guardian. Vor allem der Vortrag von Sullivan hatte es mir angetan, bei dem er erzählte, wie der Guardian es sich zur Aufgabe gemacht hat, den Journalismus neu zu denken.

Zum Konzept des Open Journalism zählen offene Feedback- und Crowdsourcing-Plattformen, wie z.B. die regelmäßige Austragung eines Hack-Days, bei dem IT-Spezialisten und User eingeladen werden, Web-Tools für den Guardian zu entwickeln.

Die Bedeutung von Mobile

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In der Mittagspause habe ich mir mein iPhone geschnappt und mit Anthony über seine Arbeit als Produktentwickler gesprochen. Wohe…
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17 Kommentare
  1. Andreas schreibt:

    Eine kleine Anmerkung, weil Du die bildliche Gegenüberstellung der angeblichen Mobile-Nutzung von 2005 und 2013 verwendest.

    Das Bild von 2005 zeigt die Beerdigung von Johannes Paul. Zum einen, ist die Aufnahme nicht zu einem speziellen Moment der Zeremonie entstanden, darüber hinaus mag es den dort Anwesenden durchaus pietätlos erschienen sein, ihre – damals -Digitalkameras zu zücken.

    Das Bild von 2013 zeigt den Moment der Verkündung des neuen Papstes oder sein sich Zeigen auf dem Balkon vor der Menge auf dem Petersplatz. Ein – für die Anwesenden hoch emotionaler und freudiger Moment.

    Jan Eggers vom Hessischen Rundfunk hat sich die Mühe gemacht, eine korrekte Gegenüberstellung zu bauen. Darin sieht man deutlich, auch 2005, bei der Vorstellung Benedikts wurden schon Mobiltelefone (es gab ja durchaus schon welche mit Kameras) und Digitalkameras in die Höhe gehalten.

    Siehe: https://www.facebook.com/photo.php?fbid=10200208101677567&set=a.1159327675695.24799.1602893421&type=1 (Sorry, leider nur Facebook)

    In der Sache hast Du natürlich nach wie vor recht, einzig erzählt die Illustration, die in den letzten Tagen durchs Netz gereicht wurde, nur die halbe Wahrheit.

    • Richard schreibt:

      Danke für die Ergänzung. Wichtiger Hinweis, wobei das ja nur ein Symbolbild ist. Jeder von uns kennt das Phänomen z.B. von Pop-Konzerten, wo Feuerzeuge längst einem Meer von Smartphones gewichen sind. Insofern deckt sich diese Gegenüberstellung von 2 Papst-Bildern offenbar mit der Lebenserfahrung vieler Menschen, auch wenn die beiden Bilder inhaltlich nichts miteinander zu tun haben.

  2. Ronnie Grob schreibt:

    Zum Foto-Vergleich zwischen 2005 und 2013 („Das Publikum verändert sich schneller als die Medienmacher“, „Wir optimieren die Verbreitungswege, kümmern uns aber nicht genug um die Inhalte“):

    http://www.washingtonpost.com/blogs/innovations/post/about-those-2005-and-2013-photos-of-the-crowds-in-st-peters-square/2013/03/14/aaf1067a-8cf9-11e2-9f54-f3fdd70acad2_blog.html
    http://www.presseverein.ch/2013/03/misslungener-vergleich-zum-medienwandel/

    • Richard schreibt:

      Danke für diese wichtige Ergänzung – siehe Kommentar von Andreas.

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