4suqare-office-inside

Hi Laura,

leider haben wir uns das letzte Mal, als ich Euch in Eurem New Yorker Headquarter besucht hatte, knapp verpasst. Du würdest gerade Deinen Home-Office-Tag haben, erklärte man mir am Empfang. 4sq hq

Auch bei meinem zweiten spontanen Besuch, warst Du gerade nicht am Platz. Und außer mit Dir, Foursquares PR-Frau, dürfe sonst niemand bei Euch sprechen. Dafür muss man Verständnis haben.

Auf meine diversen E-Mails, die ich an Eure Presse-Adresse und an Dich persönlich geschickt habe, hast Du nicht reagiert. Auch auf die Notiz, die ich extra für Dich am Empfang hinterlassen habe, hast Du Dich nicht gerührt.

Dabei hatte ich doch nur eine ganz einfache, harmlose Frage an Dich und Euer Team:

Wie zur Hölle kann man einen so großartigen Web-Service wie Foursquare in s…

4suqare-office-inside
 
4square-office
Das Hauptquartier in New York – zum Vergrößern anklicken

 
Gamification over4sq-checkinFoursquare ist für mich ein großartiges Lehrbeispiel für alles, was man in der Digitalen Welt richtig machen und dann komplett versemmeln kann. Als hätte man jahrelang liebevoll an einem Rennauto gebastelt, um dann kurz vor dem großen Rennen den Motor auszubauen und die leere Karosserie einen Abhang hinunterzustoßen. Aber der Reihe nach.
Anfangs war Foursquare für mich überwiegend ein Spiel. Ich liebte es, mich mit meinen Web-Freunden um Mayorships zu battlen oder mit möglichst exotischen Check-in-Orten bei Twitter zu posen. Albern? – Mehr Respekt, liebe Leser! Immerhin habt Ihr es hier zu tun mit dem ehemaligen Bürgermeister der Starbucks-Filiale in München Schwabing, der Klagemauer in Jerusalem und des NSA-Datencenters in Utah!
mayor-4sqÄtsch-Badge!
Und dann die Badges: Virtuelle Sammelabzeichen, die man sich verdienen konnte, wenn man an besonderen Orten oder zu einem bestimmten Zeitpunkt eingecheckt hatte. Doof? Und wie! Und gleichzeitig unglaublich charming. Allein die Bezeichungen: Jetsettter für Leute, die oft an Airports einchecken. Super (Duper) Swarm für Leute, die gerne bei großen Events vorbeischauen. Oder auch nur das Oh Tannenbaum!-Badge für einen Checkin …
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41 Kommentare
  1. Ugo Arangino schreibt:

    Ich glaube, du hast nicht nur dir sondern (fast) allen (vielleicht ehemaligen) Foursquare Nutzern den Frust von der Seele geredet.
    Danke!

    • Richard schreibt:

      Die neue App schaue ich mir noch an – wenn die genau so schlimm ist, werde ich Swarm und FS deinstallieren.

  2. Justin Nath schreibt:

    Ich habe es geliebt, mit Foursquare in exotischen Orten einzuchecken (auch ich hatte mal bei der Klagemauer vorbeigeschaut) und davon sogar Statistiken angelegt. Es ist fabelhaft, seine Reise mit minutengenauen Checkins nachempfinden zu können und diese Daten auch in Präsentationen verwenden zu können! Ist? War.

    Die Swarm-App hat foursquare tatsächlich verkümmern lassen, zumindest für seine Nutzer außerhalb der USA. Swarm erlaubt es einem, mit seinen lokalen Freunden Verabredungen zu treffen, ein Konzept welches – wenn überhaupt – nur in Großstädten aufgehen kann.
    Der NSA Skandal hat mich wachgerüttelt. Nun hat sich foursquare für mich in nicht viel mehr als eine Datensammelmaschine verwandelt, obwohl es mir einst viel Freude bereitete. Die App hat keinen Reiz mehr. Tschüss, foursquare.

    • Richard schreibt:

      Ist es nicht erstaunlich, wie viel wir bereit sind von uns preiszugeben, wenn der Gegenwert (hier: Spaßfaktor) stimmt? Am Ende müssen wir 4Sq auch noch dankbar sein, dass sie ihre App selbst beerdigt haben ;-)

Willkommen!