Die Fernsehindustrie steht vor einem gewaltigen Umbruch. Wir befinden uns am Anfang einer Veränderung von Sehgewohnheiten, wie sie die Branche noch nicht erlebt hat. Apple, Amazon, Google und Netflix weisen den Weg.

big-tv-radioactive

It’s the talent, stupid

Fernsehen erlebt aktuell eine Renaissance, wie man das vor Jahren kaum für möglich gehalten hätte. Ausgelöst wurde dieser Imagewandel nicht etwa durch neue Technologien, sondern durch die Inhalte. TV-Serien, monumental wie Wagner-Opern (Game of Thrones), episch wie Shakespeare (Breaking Bad), packend wie Hitchcock (Homeland) und journalistischer als CNN (The Daily Show with Jon Stewart).

Ob Screenwriter (Aaron Sorkin) oder Blockbuster-Produzent (Ridley Scott), Fernsehserien bieten eine Bühne, auf der sich die Geschichten-Erzähler austoben können, wie sonst an keinem anderen Ort der digitalen Medienwelt. Auch die Schauspieler haben da…


Die Fernsehindustrie steht vor einem gewaltigen Umbruch. Wir befinden uns am Anfang einer Veränderung von Sehgewohnheiten, wie sie die Branche noch nicht erlebt hat. Apple, Amazon, Google und Netflix weisen den Weg.

big-tv-radioactive

It’s the talent, stupid

Fernsehen erlebt aktuell eine Renaissance, wie man das vor Jahren kaum für möglich gehalten hätte. Ausgelöst wurde dieser Imagewandel nicht etwa durch neue Technologien, sondern durch die Inhalte. TV-Serien, monumental wie Wagner-Opern (Game of Thrones), episch wie Shakespeare (Breaking Bad), packend wie Hitchcock (Homeland) und journalistischer als CNN (The Daily Show with Jon Stewart).

Ob Screenwriter (Aaron Sorkin) oder Blockbuster-Produzent (Ridley Scott), Fernsehserien bieten eine Bühne, auf der sich die Geschichten-Erzähler austoben können, wie sonst an keinem anderen Ort der digitalen Medienwelt. Auch die Schauspieler haben das erkannt, immer häufiger zieht es namhafte Hollywood-Größen (Claire Danes in Homeland, Glenn Close in Damages) vor die Fernsehkamera. Der Kamera ist es egal, für welches Medium man arbeitet – oder wie es Kevin Spacey heuer in seiner Eröffnungsrede des Edinburgh Television Festival [ Video / Transkript ] so grandios auf den Punkt brachte:

Its like when I’m working in front of a camera . . . that camera doesn’t know it’s a film camera or a TV camera or a streamin…
Danke, dass Sie diesen Auszug aus dem kostenpflichtigen Beitrag gelesen haben. Sie können den vollständigen Beitrag lesen, nachdem Sie ihn gekauft haben.

Jetzt lesen, später zahlen

  • Jetzt kaufen

    Stimmen Sie einfach zu, später zu zahlen.
    Keine Vorabregistrierung. Keine Vorauszahlung.

  • Sofort lesen

    Greifen Sie sofort auf Ihren Kauf zu.
    Sie kaufen nur diesen Beitrag. Kein Abo, keine Gebühren.

  • Später zahlen

    Kaufen Sie mit LaterPay, bis Sie 5 Euro erreicht haben.
    Erst dann müssen Sie sich registrieren und bezahlen.

powered bybeta

small

1-Monat-Pass

1 Monat Zugang zum Archiv

Zurück
Gültigkeit1 Monat
Zugriff aufAlle Inhalte in Kategorie Archiv
Verlängerung Keine automatische Verlängerung
Preis1,00 EUR

6-Monate-Pass

6 Monate Zugang zum Archiv

Zurück
Gültigkeit6 Monate
Zugriff aufAlle Inhalte in Kategorie Archiv
Verlängerung Keine automatische Verlängerung
Preis5,00 EUR

12-Monate-Pass

12 Monate Zugang zum Archiv

Zurück
Gültigkeit12 Monate
Zugriff aufAlle Inhalte in Kategorie Archiv
Verlängerung Keine automatische Verlängerung
Preis10,00 EUR

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Notwendige Felder sind mit * markiert.

125 Kommentare
  1. dwr schreibt:

    Spannend, danke für den Ausblick. was ich noch vermisse ist eine Überlegung zu den Finanzierungsmodellen, denn was die meisten Streaming-Angebote meines Wissens auszeichnet ist die Abwesenheit der nervigen weil überpräsenten TV-Werbung.

    • Richard schreibt:

      Die meisten Streaming-Angebote sind Pay-TV-Abos, siehe Netflix, Hulu Plus etc. Im Grunde nichts aufregend neues – aber sicher ein spannendes Thema, das bestimmt einen gesonderten Blogpost wert wäre. Danke für die Anregung.

      • Roland schreibt:

        These: Wie auch die Steuerung der Inhalte, wird wohl auch die Kapitalisierung teilweise über den Second Screen (der dann zum First Screen wurde) laufen.

  2. Hubert Gertis schreibt:

    Ziel für die deutschen TV-Marktführer ist eine gesamtdeutsche Firewall, die die Geschäftsmodelle von 1992 wenigstens solange bewahrt, bis man den Springer machen kann (Zeitungen durch Zanox ersetzen). Dass das für ARD und ZDF so eher nicht funktionieren wird, hat ihnen der Gorny bei den Sitzungen der Deutschen Content Allianz anscheinend vorenthalten.

    • Richard schreibt:

      Wir werden ja sehen, wozu das führt. Früher oder später brechen die Dämme. Der Zuschauer findet einen Weg, an die Programme und Serien zu kommen, die er sehen möchte. So oder so.

      • Familienvater schreibt:

        Das sehe ich ja schon bei meinen beiden Söhnen (3&5 Jahre). Die können und wollen es nicht verstehen, dass sie Sonntags die Sendung mit der Maus nicht direkt nach dem Frühstück schauen können. Zu Recht rasten sie dann vollständig aus, wenn sie Teile der Folge nochmal sehen wollen, weil die lustig, interessant oder spannend waren, die Mediathek aber erst Stunden später nach der Ausstrahlung aktualisiert wird. Bei uns gibt es keinen Fernseher und niemand vermisst ihn!

        • T3l3c4t schreibt:

          @Familienvater
          Ein weiterer Vorteil des neuen Models ist, wir Eltern können den Konsum noch besser steuern. Wenn ich meinen Kindern zu einem Zeitpunkt meiner Wahl das richtige Programm präsentieren kann und nicht die Sendung die gerade in dem Augenblick läuft wenn ein wenig Zeit für die “Glotze” ist, macht Fernsehen mehr Spaß.

Willkommen!