Alle Jahre wieder heißt es im deutschen Blätterwald: Auf zum munteren Internet-Bashing! Alle Jahre? Ach was, keine Woche, ohne dass ein gedrucktes Qualitätsmedium vor den Gefahren von Google, Facebook und Twitter warnt. Heute – aus aktuellem Anlass – DER SPIEGEL.

Auch der SPIEGEL hat Ende 2010 auf seine konstant sinkenden Auflagenzahlen geblickt und sich gedacht: ‘Panic sells, lasst uns doch mal wieder etwas Angst verbreiten!’ Und wo lässt es sich am besten Panik schüren? Richtig, auf einem Gebiet, auf dem man dem leicht angegrauten Bildungsbürgertum so ziemlich alles erzählen kann: dem Computer. Und so heißt es diese Woche auf der Titelseite folgerichtig: Facebook & Co: Die Unersättlichen – Milliarden-Geschäfte mit privaten Daten.

So schürt man Netzangst: Matrix meets A. Paul Weber
”So

Noch während ich die Vorankündigung las, hatte ich das Gefühl, den Artikel schon zu kennen. Wie ist das möglich? Ein Blick in den Abo-Service des Verlags schafft Klarheit (tja-ha, dieses Internet vergisst nie!):

SPIEGEL Heft Nummer 2, auf die Woche genau vor einem Jahr, mit der Titelgeschichte: Google – Der Konzern, der mehr über Sie weiß als Sie selbst. Ein Aufmacher, der sich am Zeitungskiosk prima verkauft hatte. Warum also nicht nochmal das Ganze, mag man sich in Hamburg ge…
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173 Kommentare
  1. Detlef Hauke schreibt:

    Ich kann nur sagen:”Treffer und versenkt!”. Klasse Post!

  2. Ulrike Langer schreibt:

    Recht hast Du! Hier ist noch etwas Futter Deine Doppelmoral-Argumentation, z.B. das hier, gefunden auf der Hompage des Verbandes Deutscher Zeitschriftenverleger:

    “Die im Rahmen einer Podiumsrunde diskutierten Chancen des „Abomarketing 3.0“ sind – so die Ergebnisse des Dialogmarketing-Tags:

    Die bessere Umsetzung der neuen digitalen Möglichkeiten: „Das Dialogmarketing hat vom Internet als riesigem Aktionsraum profitiert“, so Dr. Olaf Conrad. „Wir müssen das neue Medienverhalten nicht beklagen, sondern mitgestalten“, forderte Michael Plasse, stellvertretender Leiter Vertriebsmarketing und Leiter Direktmarketing des Spiegel-Verlages. „Denn wir sind“, so Thomas Mäling, Leitung Dialog Marketing&Services, Mitglied der Geschäftsführung Burda Direct, „in einem Revolutionsprozess.“

    […] Abomarketing 3.0 heißt vor allem aber, die Kundenbeziehung in den Mittelpunkt zu stellen. „Wir müssen das Wissen über den Kunden besser nutzen“, so Hermann Schmidt, Geschäftsführer Jahreszeiten Verlag.

    Quelle: http://bit.ly/hGIJPl

    In einem Punkt irrst Du allerdings: Der Erlösfaktor Copypreis ist in den letzten beiden Jahren in den meisten Verlagen gestiegen, nicht gesunken.

    • Richard Gutjahr schreibt:

      @Ulrike Langer Vielen Dank für die Ergänzungen. Danke auch für die Präzisierung bzgl. des Copypreises, der in vielen Fällen natürlich auch dem Preisanstieg bzw. den Einbrüchen im (Print-) Anzeigenmarkt geschuldet ist.

Willkommen!