Deutsche Datenschützer laufen Sturm gegen die neuen Geschäftsbedingungen von Google. Dabei sitzt die größte Daten-Mafia im eigenen Land – und wird von Wirtschaft, Politik und Medien auch noch hofiert. Mit dem neuen Meldegesetz macht die Bundesregierung den Weg frei für legalen Verkauf von Privatadressen durch Einwohnermeldeämter (siehe Blogpost vom 9. Juli).

Moderner Menschenhandel

Wenn Daten das Erdöl des 21. Jahrhunderts sind, dann sind Adressenhändler die Öl-Kartelle des Informationszeitalters. Mit ihren Bohrungen dringen die Datenschürfer immer tiefer in unser Privatleben ein, um an den begehrten Rohstoff zu kommen: detailierte Kundeprofile. Dazu scheint jedes (legale) Mittel recht. Und was nicht legal ist, wird durch knallhartes Lobbying legal gemacht.

Die Rede ist ausnahmsweise mal nicht von Google, Facebook und Co. Dieser Blogpost spielt auch nicht abstrak…

Deutsche Datenschützer laufen Sturm gegen die neuen Geschäftsbedingungen von Google. Dabei sitzt die größte Daten-Mafia im eigenen Land – und wird von Wirtschaft, Politik und Medien auch noch hofiert. Mit dem neuen Meldegesetz macht die Bundesregierung den Weg frei für legalen Verkauf von Privatadressen durch Einwohnermeldeämter (siehe Blogpost vom 9. Juli).Moderner Menschenhandel
Wenn Daten das Erdöl des 21. Jahrhunderts sind, dann sind Adressenhändler die Öl-Kartelle des Informationszeitalters. Mit ihren Bohrungen dringen die Datenschürfer immer tiefer in unser Privatleben ein, um an den begehrten Rohstoff zu kommen: detailierte Kundeprofile. Dazu scheint jedes (legale) Mittel recht. Und was nicht legal ist, wird durch knallhartes Lobbying legal gemacht.
Die Rede ist ausnahmsweise mal nicht von Google, Facebook und Co. Dieser Blogpost spielt auch nicht abstrakt auf irgendwelchen Servern im fernen Amerika. Die Geschichte dieses Blogposts spielt direkt vor unserer eigenen Haustür in Deutschland, in gewaltigen Datenbanken, in den Hinterzimmern von Berlin und Brüssel.
„Targeting“ lautet der Branchenbegriff, der soviel hübscher und harmloser klingt, als das, wofür er eigentlich steht: für das Austricksen, Aushorchen und Ausspionieren nichts ahnender Bundesbürger, um an sog. „leads“ – sprich – potenzielle Kundendaten zu kommen. Direkt- oder auch Dialog-Marketing, eine Milliardenindustrie, die sich in einem unheilvollen Zusammenspiel von Wirtschaft, Medien und Politi…
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179 Kommentare
  1. Erbloggtes schreibt:

    Danke! Ich finde, das ist ein prima-Exposé für eine 45-Minuten-TV-Doku. Leider würde die ARD sie wohl erst um 23 Uhr ausstrahlen, wenn alle OTTO-Kunden schon im Bett sind.
    Die Regierung (inklusive SPD), das sind Datenschutz-Versager und Intransparenz-Profis. Weil die Piratenpartei das Umgekehrte predigt, hat sie solchen Zulauf. Dass sie ihre Predigten in Reformen umsetzen könnte, ist dabei noch nicht einmal absehbar.

  2. […] Adressenhandel in Deutschland: Die Privilegierten […]

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