Dueck vs. Spitzer: Digitale Potenz gegen Demenz 21. September 2012

Zwei Professoren. Zwei Philosophien. Ein Thema. Hinter der Bühne zum Münchner Futureday 2012 von Censhare sind sich die beiden Bestseller-Autoren zum ersten mal begegnet.

Es geschieht nicht oft, dass ich über einen Vortrag hinweg vergesse, dass ich ja eigentlich der Moderator der Veranstaltung bin, nicht nur Zuschauer. Noch seltener geschieht es, dass ich meine Vorurteile zähneknirschend korrigiere, lieber verliere ich einen guten Freund. Ich halte fest: Manfred Spitzer ist ein wirklich fantastischer Redner, der mich mit seiner Freestyle-Vorlesung über das menschliche Gehirn schnell in seinen Bann gezogen hat.

Erfrischend: Er bleibt sehr sachlich, das reißerische Thema „Demenz durch Internet“ spielt über die gesamten 70 Minuten hinweg so gut wie keine Rolle. Anhand von zahlreichen Experimenten erklärt er, wie unser Gehirn aufgebaut ist…

Zwei Professoren. Zwei Philosophien. Ein Thema. Hinter der Bühne zum Münchner…
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31 Kommentare
  1. Futterschnute schreibt:

    Beide.
    Ohne den Jäger und den Bauern (Basics) würde es den Geek nicht geben.
    Spitzer beschreibt die Basis (“sinnlichen Lernerfahrungen”), ohne die Dueck das Internet (“eine Bereicherung”) nicht sinnvoll im positiven Sinne (Weiterentwicklung) nutzen kann.

    Bereits innerhalb des primären Sozialisationsprozesses beginnt auch die mediale Sozialisation.
    Wenn es früher der Fernseher als Babysitter für überforderte, an der Erziehung der Kinder nicht interessierten Eltern war, so ist es heute zunehmend das Internet.
    Einhergehend mit allen negativen Auswirkungen wie beispielsweise Adipositas.

    Oder “böse” formuliert: Hat Dein Kind ständig Zugriff auf Alkohol, niemals einen verantwortungsbewußten und sinnvollen Umgang damit erlernt, darf sich daran ungehindert bedienen, was wird daraus?

  2. Daniel Rettig schreibt:

    Surft Spitzer am Anfang des Videos etwa in diesem Internet? Aber Spaß beiseite: Spitzer wirkt auf mich wie ein Missionar nahe an der Unerträglichkeitsgrenze, der Gegenargumente gar nicht hören will – und das hat dann mit seriöser Wissenschaft nicht mehr allzu viel zu tun.

    • Richard schreibt:

      Hast Du das Buch gelesen. Ich hab’s nicht, muss aber sagen, sein Vortrag war toll. Dachte auch vorher anders. Ich denke, was er in Bezug auf Kleinkinder sagt, hat er recht.

      • Daniel Rettig schreibt:

        Ja, ich habe es tatsächlich gelesen – wenn auch mit Schmerzen. Es ist wirklich unfassbar abenteuerlich, siehe auch hier: http://www.alltagsforschung.de/rezension-digitale-demenz-von-manfred-spitzer/

        Und mit der Meinung bin ich nicht allein, die Experten der SZ und der FAZ haben das Buch ja auch komplett auseinander genommen.

        Ich muss dir nicht sagen, dass man für eine gute Geschichte eine These braucht, manchmal auch eine steile. Aber in dem Fall galt wohl eher: “Von der Recherche lass ich mir nicht die These kaputt machen.”

Willkommen!