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Die Digitalisierung der Gesellschaft schreitet voran. Big Data und das Internet der Dinge sind drauf und dran, unsere Welt komplett auf den Kopf zu stellen. Die Frage, auf die beim DLD niemand eine Antwort hatte: Was machen wir eigentlich mit den Millionen von Arbeitskräften, die in Zukunft nicht mehr gebraucht werden?

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„The Arab Spring?!“ – Andrew Keen ist nicht zu bremsen…


Die Digitalisierung der Gesellschaft schreitet voran. Big Data und das Internet der Dinge sind drauf und dran, unsere Welt auf den Kopf zu stellen. Die Frage, auf die bei der DLD-Konferenz in München niemand eine Antwort hatte: Was machen wir eigentlich mit den Millionen von Arbeitskräften, die in Zukunft nicht mehr gebraucht werden?

 

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Das Web auf Zerstörungskurs

„The Arab Spring?!“ – Andrew Keen ist nicht zu bremsen. „Yes, Mike…!“ flanscht der Brite seinen Landsmann voller Sarkasmus an: „…What about the Arab Spring?!“ Das Internet habe die Ägypter nicht befreit, sondern ins Chaos gestürzt. – „Aber wir brauchen doch Innovation, um die drängenden Probleme unserer Zeit zu lösen…“ winselt der Moderator kleinlaut. „…wir haben zu wenig Kinder!“ – Nun kommt sein Gegenüber erst so richtig in Fahrt: „Der Grund, weshalb wir so wenig Kinder haben, ist, weil wir die ganze Zeit mit unserem iPhone spielen!“.

Mike Butcher weiß an diesem Tag nicht, wie ihm geschieht. Eine zukunftseuphorische Technologie-Konferenz wie der DLD, eigentlich ein Heimspiel für jeden Techie; hier, im Zwiegespräch mit seinem streitbaren Interviewpartner, wird der TechCrunch-Redakteur auf offener Bühne gegrillt.

 

Gloom and Doom

Andrew Keen ist auf Werbe…
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10 Kommentare
  1. eugen schreibt:

    Interessanter Beitrag! Wenn man bedenkt, dass sich diese Frage bei jeder Veränderung der Gesellschaft & Erhöhung der Produktivität gestellt wurde, es aber in den letzten ca 150 Jahren nie zur prognostizierten Massenarbeitslosigkeit gekommen ist, kann man evtl davon ausgehen, dass Panik unbegründet ist ;)

    Andere Prognosen stellen tausende neue Jobs in Aussicht, sowohl auf Seiten der Forschung als auch Staat und (neue) Unternehmen – dank Big data und der vielen Möglichkeiten. Dennoch finde ich den Gedanken eines BGE sehr spannend, darüber wird in den nächsten zehn Jahren sicher noch viel gesprochen…

  2. Stephan Dörner schreibt:

    „Was folgt auf die Entwertung auch anspruchsvollerer menschlicher Tätigkeiten durch Computer? Wenn wir Glück haben, rückt dadurch endlich das entscheidende wirtschaftspolitische Thema des 21. Jahrhunderts in den Mittelpunkt: Wie verteilen wir die Früchte der Automatisierungsdividende? Der Begriff beschreibt die Tatsache, dass uns der gesamtgesellschaftliche technische Fortschritt bei immer weniger notwendiger menschlicher Arbeit immer reicher macht, weil ein wachsender Teil der Wertschöpfung von Maschinen übernommen wird.“

    http://t3n.de/news/digitalisierung-587646/

    • Richard schreibt:

      Schöner Beitrag – kommt auf die Leseliste!

Willkommen!