Ende Januar 2014 war der ehemalige technische Direktor der NSA, William Binney, in Berlin. Am Rande der Verleihung des "Journalist des Jahres" habe ich mit ihm über seine Arbeit bei der NSA gesprochen und den Grund, weshalb er vorzeitig den Dienst quittiert hat.

 

Sample:

 

Da gibt es keinerlei System von Checks und Balances?

 

Nein. Gibt es nicht. Nicht einmal ansatzweise. Die sogenannte Kontrolle durch Kongress oder durch die Gerichte war lachhaft vom allerersten Tag an.

 

Die überprüfen kein bisschen, was man ihnen berichtet?

 

Nein, wie denn? Das sind doch keine Techniker. Manche von ihnen sind sogar schon mit dem Versenden von E-Mails überfordert (lacht). Im ernst, wie sollen die Geheimoperationen kontrollieren, wenn sie gar nicht wissen, wo sie überhaupt ansetzen müssen.

 

(...)

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3 Kommentare
  1. […] Deutsche Übersetzung des Interviews mit William Binney und Bilder-Set des NSA-Daten-Centers in Utah: […]

  2. frank Leonhard schreibt:

    Well, good and not so good.

    Ich habe gehoert, „Lord Snowden“ habe noch ein sehr sensibles Dokument, das nicht publiziert worden waere. Es ist vermutlich eines, mit dem sichtbar wird, dass die SSL luecke fuer die Ausspaehung des White House verwendet wurde. Von der NSA.

    Das ist nur regulaerer Selbstschutz einer „Behoerde“, die ins Visier des Senats und der Regierung Geraet, fuer die sie eingentlich arbeiten sollte. Das kann ich aber erst jetzt glauben, als ich G! bericht zu Bill Binney las und mir eingestehen muss, dass mir Bill Binney kein Begriff wahr, obwohl der schon 10 Jahre das gleiche oder vergleichbares sagt, wie Lord Snowden.

    God save us all ! Aber vermutlich hat der auch openSSL benutzt.

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