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In einer Welt, in der das Internet vollständig mit der physischen Welt verwoben ist, in der Informationen allgegenwärtig sind wie Wasser und Strom – welche Rolle bleibt uns Journalisten? Meine Eröffnungskeynote zum Symposium Online Journalismus und die 4. Macht am ZKM Karlsruhe.

 

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Foto: Michael M. Roth, MicialMedia

 

Leben nach dem Tod

Vor ein paar Wochen beim Friseur. Nicht mein Stamm-Friseur, der war gerade im Urlaub. Ich sitze also auf dem Stuhl. Wir beginnen mit Small-Talk. Was man halt so macht, während man geschoren wird.

Friseur: Was machen Sie?

Ich: Ich bin Journalist.

Er: Für was?

Ich: Das frage ich mich auch oft.

Sehr verehrte Damen und Herren, mit meinen Ausführungen heute möchte ich an eine Rede anknüpfen, die ich im Frühjahr in Wien gehalten habe und auf die mich viele Kollegen auch Wochen später noch angesprochen haben.

Meine Ansprache damals auf dem Journalistenkongress handelte davon, dass ich nicht glaube, dass es die beste Zeit für Journalismus ist, in der wir leben. Im Gegenteil: Ich glaube, es ist eine lausige Zeit für Journalismus.

Gerade wir klassischen Journalisten sitzen zwischen den Stühlen. Die alten Geschäftsmodelle funktionieren nicht mehr. Die neuen noch nicht. Und wir, die wir Geschichten erzählen und davon leben wollen, befinden uns gefangen irgendwo im analog-digitalen Niemandsland. Eine Zwischendrin-Generation.

Viele haben mich gefragt, wie es sein kann, dass ausgerechnet einer wie ich, jemand, der scheinbar so leichtfüßig auf der Klaviatur der digitalen Kanäle spielt, derart pessimistisch in die Zukunft blickt.

Ich habe keinen Zweifel, dass am anderen Ufer dieser Transformation ein Pott goldener iPhones auf uns wartet.

Nur damit keine Missverständnisse aufkommen: Ich bin kein Pessimist! Im Gegenteil, ich freue mich auf die digitale Zukunft. Ich habe keinen Zweifel, dass am anderen Ufer dieser Transformation ein Pott goldener iPhones auf uns wartet. Einhörner und fliegende Katzen, die Regenbögen an den Himmel malen. Daran glaube ich nach wie vor. Mein Problem: Werde ich das noch erleben?

 

Der Verrat an der Tradition

Wie viele vor ihm ist einer meiner großen journalistischen Idole, David Pogue von der New York Times, vor 2 Jahren zu einem Tech-Unternehmen gewechselt. In seinem Fall war das Yahoo! …für alle diejenigen von Ihnen, die gerade durch eine Whatsapp-Nachricht abgelenkt waren, wiederhole ich das noch einmal:

…er wechselte von der New-York-fucking-Times zu Yahoo!

13 Jahre begleitete mich Pogue mit seiner Kolumne, mit seinen klugen und kreativen Texten in der Times durch mein Leben. Als aufstrebender Journalist empfand ich diesen Job-Wechsel, seinen Abgang von der besten Zeitung der Welt als Beleidigung! Ein Verrat, nicht nur an mir – viel mehr an unserer gesamten journalistischen Zunft!

Vergangenes Jahr, am Rande einer Konferenz in den USA, bin ich Pogue begegnet – und wie Sie sich vorstellen können hatte ich nur die eine Frage:

WA-RUM?!

David Pogue lachte, er erkannte wohl meine Kränkung und antwortete mit ruhiger Stimme, fast wie ein ZEN-Meister:

Stellen Sie sich vor, sie sitzen auf einem Eisberg. Zugegeben, ein großer Eisberg. Die Sonne brennt gnadenlos vom Himmel – und weit und breit keine Wolke in Sicht. Sie spüren, wie das Eis unter ihnen schmilzt. Es schmilzt langsam, aber es schmilzt. Am Horizont sehen sie die großen Dampfer, wie sie an ihnen vorbei fahren. Sie wissen nicht wohin sie fahren und ob sie ihr Ziel jemals erreichen werden. Aber sie fahren.

Es war ein weiter Weg von der Höhlenmalerei bis zu Snapchat und es ist schwer vorstellbar, dass der größte und steinigste Wegabschnitt noch vor uns liegt.

 

Snapchat ist eine faszinierende App, denn sie ist so schrecklich unfertig.

Exkurs: Snapchat

Apropos: Snapchat! Snapchat ist eine faszinierende App, denn sie ist so schrecklich unfertig. Die Oberfläche – so intuitiv wie ein Fahrkartenautomat der Deutschen Bahn. Und das Prinzip, dass sich Bilder und Videos nach dem Betrachten wie bei Mission Impossible von selbst zerstören, macht für viele Medienschaffende keinen Sinn. Für mich übrigens auch nicht.

Aber darum geht es nicht. Wenn man sich wirklich mit neuen Plattformen auseinandersetzt, fängt man erst nach und nach an, zu begreifen, was den Reiz eines solchen „unerhörten“ Prinzips ausmacht und dass man mit genug Neugier und Spielfreude mit diesem Tool durchaus kommunizieren, ja vielleicht sogar Geschichten erzählen kann.

In diesem Zusammenhang empfehle ich die jüngsten Campaign-Stories von Hillary Clinton oder alle Backstage-Berichte rund um die NFL. Wer das gesehen hat, würde seine Einstellung gegenüber Snapchat mit Sicherheit überdenken.

Neugier und Spielfreude. Begriffe, die im Journalismus aktuell – wenn überhaupt – dann nur untergeordnet eine Rolle zu spielen scheinen. Content! Skalieren! Monetarisieren! Das sind die Buzz-Words, die auf keinem Mediengipfel fehlen dürfen.

 

Foto: Michael M. Roth, MicialMedia
Foto: Michael M. Roth, MicialMedia

 

Spielfreude

Eine Anekdote, die von Steve Jobs überliefert wird. Oktober 1985, also vor fast genau 30 Jahren. Steve Jobs ist auf eine Party in Manhattan eingeladen. Obwohl das Who-is-who der New Yorker High Society anwesend ist, verbringt Jobs den Großteil des Abends mit einem 9jährigen Jungen, dem Sohn von John Lennon. Jobs erklärt ihm seinen Macintosh Computer.

Der Reporter fragt, weshalb Jobs sich nicht lieber unter die anderen Partygäste mischt, darunter Künstler wie Andy Warhol, Keith Haring oder etwa die Journalisten-Legende Walter Cronkite – warum er stattdessen ausgerechnet so viel Zeit dem kleinen Jungen widmet (an ihn verschwendet). Jobs antwortet:

Weil der Junge die richtigen Fragen stellt. Wenn ich Erwachsenen meinen Computer zeige, fragen sie: Was kann der alles? Der Junge aber fragt: Was kann ich damit machen?

Sie alle kennen sicherlich die legendäre Definition von Douglas Adams zur Einstellung von uns Menschen in Bezug auf technischen Fortschritt:

  1. Alles, was es schon gibt, wenn du auf die Welt kommst, ist normal und üblich und gehört zum selbstverständlichen Funktionieren der Welt dazu.
  1. Alles, was zwischen deinem 15. und 35. Lebensjahr erfunden wird, ist neu, aufregend und revolutionär und kann dir vielleicht zu einer beruflichen Laufbahn verhelfen.
  1. Alles, was nach deinem 35. Lebensjahr erfunden wird, richtet sich gegen die natürliche Ordnung der Dinge.

Ich bin nicht der Erste, der Ihnen erzählt, dass wir vor gigantischen Umwälzungen in unserer Gesellschaft stehen. Studien prognostizieren, dass im Zuge der zunehmenden Vernetzung und besseren Ressourcenauslastung mehr als ein Drittel unserer heutigen Jobs obsolet werden. Vom Vermittler in der Taxizentrale bis zur Reiseverkehrskauffrau – „Cut-the-middlemen“ ist das Prinzip, auf das so ziemlich jede zweite Silicon-Valley-Idee aufbaut. Und machen wir uns nichts vor: Gerade wir Journalisten sind ein Paradebeispiel für einen klassischen Middleman!

 

Test for yourself: Will your job be done by a machine?
Test for yourself: Will your job be done by a machine?

 

Die Verleger der Zukunft

Seit Beginn der Massenmedien führte quasi kein Weg an uns vorbei, um Öffentlichkeit herzustellen. Heute haben Apple, Google, Facebook mit ihren Hard- und Software-Plattformen uns Journalisten, den Verlagen und Sendern diese Position abgenommen. Mit Instant Articles und Apple News sorgen die Tech-Titanen nicht länger nur für Aufmerksamkeit, sie übernehmen gleich auch die Vermarktung und den Vertrieb journalistischer Inhalte, die klassische Aufgabe eines Verlegers.

Früher hat man zum Abo eine Bohrmaschine bekommen. Heute ist es umgekehrt.

Fun Fact: Früher hat man zum Abo einer Zeitung eine Bohrmaschine bekommen. Seit dieser Woche bekommen Amazon-Prime-Kunden in den USA beim Kauf einer Bohrmaschine das Jahresabo der Washington Post. Verrückte Zeiten.

Meine Prognose: Traditionellen Journalisten und Verlegern droht ein ähnliches Schicksal wie den Landwirten zu Beginn der Industrialisierung. Das heißt, es wird auch in Zukunft noch Journalisten geben. Aber deutlich weniger als in der Blütezeit der Massenmedien und dann auch nur hochsubventioniert.

 

Ein schlafender Drache erwacht

Algorithmen und Roboter werden massiv Einzug in den Journalismus halten. Texte, Bilder und Videos verlieren weiter an Wert. Und das nicht nur, weil sie nicht länger an ein physisches Trägermedium gebunden sind und unendlich oft kopiert und geteilt werden können. Das betrifft die alte Urheberrechts-Debatte. Sowas ließe sich mit Geld und Druck seitens der alten Druckmaschinenbesitzer in Berlin und Brüssel vielleicht noch weglobbyieren.

Was niemand mehr aufhalten kann, ist eine andere Entwicklung. Und zwar, dass die Menschen – formerly known as audience – heute in der Lage sind, Inhalte nicht nur zu kopieren, sondern selbst herzustellen. Youtube, Soundcloud, Instagram oder Periscope sind ihre Bühnen, mit denen sie Millionen und Aber-Millionen von Kanälen bespielen, Nischen besetzen, neue Genres entwickeln.

Neben den klassischen Medien ist ein schlafender Drache, eine zweite Öffentlichkeit erwacht, der die alte Elite herausfordert.

Neben den klassischen Verlagen und Sendern ist in den vergangenen beiden Jahrzehnten parallel eine zweite Öffentlichkeit entstanden, die wie ein schlafender Drache plötzlich erwacht und die alte Elite herausfordert. Politiker und Journalisten haben nicht mehr das letzte Wort.

Wir mögen diesen Bedeutungsverlust beklagen – und hier kommt der Punkt, um den sich alles dreht: Der Moment, an dem sich ALLES entscheidet, der Schritt, den viele von uns medialen Zwitter-Wesen, innerlich zerrissen zwischen der analogen Herkunft und der digitalen Wirklichkeit, nicht hinbekommen:

Alles, was schon eingetreten ist, und alles, was da noch kommen wird, ist gut ! Kopieren. Teilen. Like-Buttons. Dislike-Buttons. Nackte Brüste. Hasskommentare. Das ist Realität, wie Ebbe und Flut, wie Regen oder Sonnenschein. Eine Wirklichkeit, die vielleicht nicht immer ideal ist, die wir aber letztendlich nicht ändern können. Es bringt nichts, wenn Sie im Feierabendverkehr festsitzen, sich über den Stau zu beklagen. SIE SIND DER STAU!

 

Foto: Michael M. Roth, MicialMedia
Foto: Michael M. Roth, MicialMedia

 

Die alles entscheidende Erkenntnis

Wenn man also diesen alles entscheidenden Schritt im Kopf gemacht hat und die digitale Welt als das anerkennt, was sie ist, nämlich Realität. Wenn wir das Internet wie Wasser und Strom begreifen, für das man in Hotels eines Tages keine 20 Euro Aufschlag mehr bezahlen muss. Wenn Verlage und Berufsverbände kein Geld mehr in Verteidigungskämpfe und Besitzstandswahrungslobbygesetze stecken, sondern in Startups und Entwicklungslabors.

Dann sind wir endlich frei und wirklich offen für die Frage: Was wird in Zukunft noch einen Wert besitzen, für das die Leute bereit sind zu zahlen?

Wenn die alte und die neue Welt organisch miteinander verwoben sind – was wird in einer solchen Welt Bedeutung haben?

Denken wir uns eine Welt, in der die Vernetzung derart vorangeschritten ist, dass man das Internet gar nicht mehr wahrnimmt. Keine Kabel, keine Akkuprobleme mehr (sagte ich nicht, ich bin Optimist?), keine gebeugten Häupter mehr über dem Smartphone, weil wir alle relevanten Informationen über Brillen, Kontaktlinsen oder direkt ins Ohr gespielt bekommen. Wenn das Internet der Dinge, die Industrie 4.0 unsichtbar geworden ist, weil alles mit allem wie selbstverständlich kommuniziert, beide Welten, alt und neu, organisch miteinander verwoben sind. Was wird in einer solchen Welt wohl Bedeutung haben?

Für mich gibt es da nur eine Antwort: der Mensch. Nicht das Produkt, also das Foto, das Video, der Text – sondern der Ursprung seiner Schöpfung. Der Maler. Die Musikerin. Der Dichter. Die Programmiererin.

Und das, was uns Menschen als Mensch ausmacht, ist unsere schöpferische Kraft, unsere Intuition, unser kreatives Potential. Die Regeln zu kennen, aber auch zu wissen, wann man sie zu brechen hat. Kurz: die Kunst.

 

Wir können nicht nichts tun

Selbst wenn unsere Arbeitskraft nicht mehr gebraucht wird, weil viele Berufe hinfällig geworden sind. Der Mensch kann niemals nichts tun. Haben Sie mal versucht, auf Dauer nichts zu tun? Es wird Ihnen nicht gelingen. Oder Sie werden krank.

Natürlich können wir locker mal ein Wochenende auf der Couch abhängen und herrlich versumpfen. Aber spätestens wenn wir die 3. Staffel House of Cards am Stück durchgebinscht haben, müssen wir aufstehen und etwas tun. Wir können gar nicht anders. So sind wir programmiert.

Wenn Sie mich also fragen, ob es neben Algorithmen und künstlich generierten Robo-Artikeln Hoffnung für unseren Beruf, den klassischen Journalismus gibt, lautet meine Antwort: die Kunst. Die Kunst bringt das hervor, was uns Menschen ausmacht. Was uns unterscheidbar, was uns neben allen Shares, Retweets und maschinell erstellten Produkten einzigartig macht.

Mein Appell an alle Journalisten, Publizisten oder sonstigen Medienmacher hier im Saal, an alle Fotographen, Videographen, Cutter, Designer, Programmierer oder Autoren: Lasst uns keine Angst haben vor dieser Zukunft! Lernen wir loszulassen, zu experimentieren und zu improvisieren. Entdecken wir den Künstler in uns! Die Kunst wird uns retten.

Vielen Dank.

 
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5 Kommentare
  1. Fritz Iv schreibt:

    Oh. Die Kunst. Die Kunst?
    „Ideen“ sind natürlich immer die Retter. Künstler leben aber überwiegend sehr schlecht.
    Die Einkommensverteilung im Kultursektor war immer schon eine Hyperbel und die hat sich im Zeitalter des Promitums noch weiter aufgesteilt: Unendlich viele verdienen nichts mit ihrer Kunst, ein paar leidlich und einer Handvoll fliegt das Geld astronomisch zu. Also keine schön Glockenkurve.
    Gerade im Kunstsektor gibt es diese unfassbare Hyperbel. Würde man dem Journalismus nicht wünschen und hätte fatale Folgen. Beispielsweise würden viele Talente den Eisberg verlassen.
    Anderer Punkt, der mich nachdenklich stimmt: „Cut out the middleman“ – stimmt das denn? Viele netzgestützte Geschäftsmodelle installieren überhaupt erst einen Middleman oder monopolisieren ihn – z.B. Uber, Ebay, und die ganzen Lieferdienste sind auch auf Margen aus.
    Nach Google versuchen jetzt auch Facebook und Apple die Maklerrolle für journalistische Inhalte zu bekommen bzw. vollkommen aufzusaugen.
    Was auf dem Rückzug ist, ist die Rolle der Gatekeeper, an denen man früher irgendwie vorbeikommen musste, wenn man etwas veröffentlichen wollte. Viele „Startups“ der 70er/80er Jahren bildeten sich als „Gegenöffentlichkeit aus (z.B. TAZ, auch Vice kommt noch aus dieser Ecke). Aber die neuen Makler-Plattformen im Netz funktionieren vielleicht am Ende rigider noch als die Alten? Sie können nämlich Bedingungen diktieren, solange sie nicht im echten Wettbewerb sind.
    Die Empfehlung zum „freischwebenden“, spielerischen Vorgehen finde ich nicht schlecht. „Try as much as you can.“ Kann aber nur eine Nischenlösung sein. Ein Baustein. Damit rettet man nicht die spezifische Produktionsform „professionelle Redaktion mit mehrstufigem Qualitätssicherungsprozess“.

  2. Mathilde Hagen schreibt:

    … ein Dilemma: die Kunst rettet die Welt?
    Vielleicht, aber auch nur vage, kann man mit der Kunst seine Seele retten, aber solange der Künstler keine Wirtschaftsmacht anbieten kann, wird er gnadenlos ausgehungert, Seelenheil hin oder her.
    (wenn ich da an diverse Vernissagen denke, mir wird übel)
    Die Wohlstandsclique feiert sich nach wie vor selbst und die breite Masse hat, dank massiver Verdummungs -und unterdrückungsmaschinerien (man denke nur an den viereckigen Kasten oder mal ganz banal an unser Ordnungsamt), schon längst aufgehört ein selbstbestimmtes Leben zu suchen. Wie auch? (Haus, Auto, Urlaub, uns gehts doch gold)
    Die wenigen Menschen, die ich kenne, die sich einen unabhängigen aufrechten Geist, den es braucht, um sich nicht dem zügellosen Kapitalismus und seinen sogenannten bürokratischen Helfershelfern zu unterwerfen, werden immer handlungsunfähiger, depressiver.
    Solange wir alle nur noch Sieger sein wollen … nein, nein, es gibt sie ja, ein paar taffe junge Leute, die einen anderen Weg gehen. Das macht mir Hoffnung.

Willkommen!